Топ-100 ⓘ Enzyklopädie. Schon gewusst? Seite 551

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TV-Anytime

TV-Anytime ist ein offener technischer Standard zur Aufbereitung und Übertragung von Metadaten in digitalen Fernseh-Netzwerken zum Zweck der automatisierten Aufzeichnung von Fernsehsendungen). Neben der korrekten Schreibweise TV-Anytime finden si ...

                                               

Untertitel

Untertitel bezeichnen Textzeilen, die unter oder neben Bildern stehen, um schriftliche Informationen zum Abgebildeten zu liefern. Beispiele sind Kommentare unter Zeitschriften-Fotos oder unter den Abbildungen in diesem Wikipedia-Artikel. In einem ...

                                               

V-Chip

Der V-Chip ist ein allgemeiner Ausdruck für die Eigenschaft von Fernsehempfängern, spezifische Fernsehprogramme oder Sender abhängig vom Inhalt zeitlich oder ganz zu sperren. Es ist für den Gebrauch von Eltern ausgelegt, um damit den Fernsehkonsu ...

                                               

Vektorskop

Ein Vektorskop ist ein vor allem für die Videotechnik spezialisiertes Messgerät. Bildsignale werden in der analogen Fernsehtechnik durch Vektormodulation übertragen, die mit einem herkömmlichen Oszilloskop nur noch schwierig betrachtet werden kön ...

                                               

Vertikalfrequenz

Die Vertikalfrequenz gibt die vertikale Bildwiederholrate bei Röhrenbildschirmen an. Das europäische PAL-Fernsehen ist beispielsweise auf eine Bildwechselfrequenz von 25 Hz ausgelegt. durch das Zeilensprungverfahren verdoppelt sich die wahrgenomm ...

                                               

Video Display Controller

Als Video Display Controller bezeichnet man eine integrierte Schaltung, welche die unmittelbare Schnittstelle zwischen Datenverarbeitungsanlage und grafischer Ausgabe/Bildgeber, also z. B. Monitor oder Fernsehgerät, realisiert.

                                               

Video-on-Demand

Video-on-Demand bzw. Abrufvideo beschreibt die Möglichkeit, digitale Videos auf Anfrage von einem Onlinedienst herunterzuladen oder per Streaming direkt anzusehen.

                                               

Vidicon

Ein Vidicon ist eine um 1950 von der Firma RCA entwickelte Bildaufnahmeröhre Bildes). Auch heute werden noch Elektronenröhren vom Vidicontyp für Spezialaufgaben wie in stark strahlendem Umfeld eingesetzt.

                                               

Viewster

Viewster war ein 2007 gegründeter Video-on-Demand-Dienst mit Hauptsitz in Zürich. Viewster hatte eine Auswahl an kostenlosen Filmen. Es bildete eine Alternative zu kostenpflichtigen Anbietern oder illegalen Filmseiten.

                                               

VMGM

VMGM ist die Abkürzung für "V ideo M ana g er M enu", das auf DVDs in den Dateien VIDEO_TS.VOB und VIDEO_TS.IFO enthalten ist und u. a. die Information darüber liefert, wo der DVD-Player mit der Wiedergabe beginnen soll.

                                               

Watchman

Watchman ist ein Warenzeichen von Sony für besonders kleine tragbare Fernsehgeräte. Der erste Sony-Watchman wurde unter der Modellbezeichnung FD-210 im Jahr 1982 vorgestellt. Das Gerät verfügt über eine speziell konstruierte Flachbildröhre, bei d ...

                                               

Wide Viewing Angle

Wide Viewing Angle kennzeichnet bei modernen Flüssigkristallbildschirmen eine geringe Blickwinkelabhängigkeit. Der aus dem Englischen stammende Begriff bedeutet wörtlich übersetzt "breiter Betrachtungswinkel", gebräuchlich sind im Deutschen jedoc ...

                                               

Zeilenfrequenz

Die Zeilenfrequenz oder auch Horizontalfrequenz gibt die Wiederholrate von Zeilen in einem Videosignal oder auf einem Anzeigegerät an. Sie errechnet sich aus den dargestellten Vollbildern pro Sekunde multipliziert mit der Zeilenanzahl eines Vollb ...

                                               

Zeilenlupe

Eine Zeilenlupe oder Zeilenpinzette ist ein elektronisches Diagnosegerät zur gezielten Auswertung von analogen Videosignalen alten Standards und wird zwischen die Videosignalquelle und den Triggereingang eines Oszilloskops geschaltet mit dem Zwec ...

                                               

Zeitversetztes Fernsehen

Zeitversetztes Fernsehen ist eine Funktion in digitalen Videorekordern, PCs mit TV-Karte und digitalen Receivern mit Festplatte, bei der eine Sendung gleichzeitig aufgenommen und wiedergegeben werden kann. Dadurch kann noch während der Aufnahme e ...

                                               

Zwischenfilmverfahren

Das Zwischenfilmverfahren war eine Technik zur Quasi-Liveausstrahlung von Fernsehsendungen. Die Aufnahmen wurden auf einem speziellen Film aufgezeichnet, direkt nach der Aufnahme entwickelt und dann elektronisch abgetastet und gesendet. Das Zwisc ...

                                               

2-Wege-Neiger

Als Zwei-Wege-Neiger, auch Videoneiger oder Videokopf genannt, bezeichnet man Stativköpfe, die sich in zwei Achsen bewegen lassen. Zwei-Wege-Neiger kommen hauptsächlich im Video- und Filmbereich zum Einsatz. Sie unterscheiden sich in Bauart und A ...

                                               

2K (Film)

Mit den Begriffen 2K und 4K werden die für die Produktion von Kinofilmen genutzten Auflösungen der Ausbelichtung der Bilder auf Filmmaterial bezeichnet und die Auflösung von digitalen Kinokameras angegeben. Dabei steht 2K für eine Auflösung von b ...

                                               

Abspann

Der Abspann ist ein grafisch gestaltetes Endelement eines Films, einer Fernsehsendung oder mancher Computerspiele. Im Abspann werden typischerweise die Credits gezeigt. Dabei ist es Konvention, zunächst die Darsteller und dann den Stab – häufig m ...

                                               

Akt (Film)

Unter einem Akt im Film versteht man eine einzelne Filmrolle, üblicherweise einen Teil eines Kinofilms. Der Ausdruck stammt vom Theater her, wo ein Akt einen in sich geschlossenen Abschnitt der Handlung umfasst. In der Regel ist ein filmischer Ak ...

                                               

Amorce

Unter Amorce, Leerfilm, Blankfilm oder Zugfilm versteht man Hilfs-Filmmaterial, das zu verschiedenen Zwecken bei fotografischen Filmen verwendet wird. Oft wird der französische Begriff Amorce auch als Vorlaufband, Filmanfang oder Anschnitt bezeic ...

                                               

Amphibienfilm

Amphibienfilm ist die Bezeichnung für Filme, von denen neben einer Kinofassung auch eine spezielle mehrteilige Fernsehfassung gedreht wird. Zuerst wird der Spielfilm im Kino ausgewertet, ein bis zwei Jahre später wird dann im Fernsehen die lange ...

                                               

Analepse

Als Analepse, auch Rückblende, Rückwendung oder Retrospektive, im Englischen Flashback, bezeichnet man bei Film- und Fernsehproduktionen sowie in der Literatur eine Erzähltechnik. Ereignisse, die zeitlich vor dem bisher Erzählten stattgefunden ha ...

                                               

Anamorphotisches Verfahren

Das anamorphotische Verfahren ist eine Art der Aufzeichnung von Filmen mit speziell konstruierten Kamera-Optiken, den Anamorphoten. Sie dient dem Zweck, ein besonders breites Bild zu erzeugen, das der menschlichen Wahrnehmung näher kommt als etwa ...

                                               

Animatic

Eine Animatic, auch Story Reel genannt, ist ein gefilmtes Storyboard. Dabei werden die Einzelbilder des Storyboards zusammengeschnitten und gegebenenfalls rudimentäre Dialoge und Soundtrack hinzugefügt. Damit kann zum einen geprüft werden, ob das ...

                                               

Animatronic

Als Animatronic werden mechanisch, pneumatisch und elektronisch gesteuerte Figuren bezeichnet, die tiergestaltig oder anthropomorph sein können und in Vergnügungsparks, auf Jahrmärkten, vor großen Kaufhäusern und in der Filmindustrie für Unterhal ...

                                               

Anschluss (Film)

Anschluss bezeichnet in der Filmkunst den stimmigen Übergang zwischen zwei Einstellungen. Oft wird Anschluss auch mit der englischen Entsprechung Continuity bezeichnet. Der Anschluss muss sicherstellen, dass alle Details von einer Einstellung zur ...

                                               

Arbeitskopie

Die Arbeitskopie ist das erste verfügbare Kopienmaterial der originalen Bild- und Tonaufnahmen, aus dem Filmschnittmeister, Filmregisseur und/oder Filmproduzent den Film aufbauen und bearbeiten. Die abgenommene Rohschnittversion eines Films, die ...

                                               

Arrilaser

Der Arrilaser ist ein digitaler Filmbelichter, der vom Münchner Filmgerätehersteller Arnold & Richter Cine Technik in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik entwickelt wurde. Der Filmrekorder wurde 2000 vorgestel ...

                                               

Auf- und Abblenden

Auf- und Abblenden sind filmische Gestaltungsmittel, die zuweilen eingesetzt werden, um Szenen deutlich voneinander abzugrenzen. Während eine Aufblende den Beginn einer Sequenz kennzeichnet, wird deren Ende durch eine Abblende markiert. Auch Anfa ...

                                               

Automated Camera Effects System

Automated Camera Effects System war ein Spezialeffekt-Kamera-System, das von der Firma Disney im Jahre 1979 für den Science-Fiction Film Das schwarze Loch entwickelt wurde.

                                               

Backlot

Als Backlot bezeichnet man einen Bereich in oder bei einem Filmstudio, auf dem Außensets errichtet werden. Alle Arten von Schauplätzen werden dabei, je nach den Anforderungen der jeweiligen Produktion, errichtet und für die Dreharbeiten genutzt. ...

                                               

Bewegungsunschärfe

Als Bewegungsunschärfe bezeichnet man in der Fotografie eine Unschärfe in Bildern bewegter Objekte, die sich nicht durch fehlerhafte Fokussierung, Blendeneinstellung oder sonstige Bedienungs- und Einstellungsfehler des Fotografen ergeben. Sie erg ...

                                               

Bild-Ton-Abstand

Der Bildtonabstand ist ein Begriff aus der Filmtechnik. Es handelt sich um den genormten Abstand vom Bildfenster zum Tonabnehmer bei Tonfilmen. Die Tonabnahmestelle enthält die für das jeweilige Tonsystem nötigen Komponenten. Der Abstand ist tech ...

                                               

Bildebene (Fotografie)

Als Bildebene bezeichnet man in der Fotografie den Bereich im Bildraum des optischen Systems einer Kamera, an dem durch Einstellen der Entfernung am Objektiv eine scharfe Abbildung des in der Schärfeebene befindliche Objektes erfolgen soll. Tatsä ...

                                               

Bildfenster

Das Bildfenster ist eine aus Metall präzise gefertigte Maske, die in Foto- und Filmkameras, Vergrößerungsgeräten, Kopiermaschinen, Betrachtern und Filmprojektoren dazu dient, den belichteten bzw. projizierten Ausschnitt exakt zu begrenzen. Das Bi ...

                                               

Bildstand

Der Bildstand ist ein Begriff aus der Filmtechnik und ein Maß für die Abbildungsqualität, also wie ruhig das Bild wirkt. Ein guter Bildstand zeichnet sich durch große Deckungsgenauigkeit aufeinanderfolgender Einzelbilder aus. Bei schlechtem Bilds ...

                                               

Bildstrich

Der Bildstrich ist die unbelichtete Fläche zwischen den Phasenbildern auf einem Filmstreifen. Er liegt bei jedem Bildformat auf derselben Höhe und gilt als Referenz beim Einfädeln des Films in Kopiermaschine und Filmprojektor; außerdem legt er di ...

                                               

Bildträger

Bildträger ist im Rechtswesen ein technischer Datenträger zur Speicherung und Übertragung von Bildern, Lichtbildern, Filmen oder Videosignalen. In der bildenden Kunst wird hiermit der Träger einer Malerei bezeichnet.

                                               

Bildwerferraum

Als Bildwerferraum bezeichnet man den Raum im Kino, in dem sich die Filmprojektoren und alle zugehörige Technik befindet. Aus historischer Sicht war dieser Raum aufgrund des früher verwendeten Nitrofilmes feuersicher und explosionsgeschützt. Eine ...

                                               

Chronophon

Der Begriff Biophon wurde in Zusammenhang mit Oskar Messters Tonbildern benutzt, die Messter zum ersten Mal am 29. August 1903 im Apollo-Theater in Berlin vorführte. Léon Gaumont hatte fast zur selben Zeit ein ähnliches Tonfilmsystem entwickelt, ...

                                               

Bioskop

Die erste Vorführung fand im Juli 1895 im Lokal "Feldschlößchen" in der Berliner Straße 27 in Berlin-Pankow statt und zeigte Szenen, die zuvor im Garten des Lokals aufgenommen worden waren. Im Ballsaal des Lokals befand sich später das Kino Tivol ...

                                               

Bipack-Verfahren

Das Bipack-Verfahren wurde in der frühen Kinotechnik verwendet, u. a. um Trickaufnahmen herzustellen. Frühe Farbfilmtechniken basierten ebenfalls auf Bipack-Verfahren.

                                               

Bleichauslassung

Die Bleichauslassung bzw. der Bleach-Bypass-Effekt ist ein visueller Effekt, bei dem der Vorgang des Bleichens bei der Farbfilmentwicklung teilweise oder komplett ausgelassen wird. Dadurch wird das schwarze Silber nicht in Silberbromid umgewandel ...

                                               

Blimp (Kamera)

Als Blimp oder Sound Blimp bezeichnet man die schalldämmende Ummantelung einer Filmkamera, die eingesetzt wird, um das für Tonaufnahmen störende Laufgeräusch der Kamera zu unterdrücken. "Blimp" ist ein amerikanischer Slangausdruck für "Fettsack" ...

                                               

Blow-up (Filmtechnik)

Blow-up bezeichnet in der Filmtechnik den Formatwechsel von einem kleineren Kameranegativ-Filmformat auf ein größeres. Dieses wird beim Umkopieren des Films mit hochpräzisen optischen Bänken, bestehend aus einem Einzelbildprojektor und einer sync ...

                                               

Bluescreen-Technik

Die farbbasierte Bildfreistellung ist ein Verfahren in der Film- und Fernsehtechnik, das ermöglicht, Gegenstände oder Personen nachträglich vor einen Hintergrund zu setzen, der entweder eine reale Filmaufnahme oder eine Computergrafik enthalten k ...

                                               

Breakdown (Zeichentrick)

Das Breakdown ist die Auflösung bzw. Zerlegung einer Zeichentrickfilmsequenz in Einzelbilder. Der Breakdown-Zeichner erweitert die Hauptszenen des Chefzeichners nach dessen Vorgaben mit weiteren Phasenzeichnungen und füllt mit ihnen eine vorgegeb ...

                                               

Breitwandverfahren

Das Breitwandverfahren ist eine Art der Aufzeichnung von Filmen mit speziell konstruierten Kameralinsensystemen oder besonderen Aufnahmeverfahren zur Verbreiterung eines Filmbildes. Die bekanntesten Verfahren Techniscope / Cromoscope sphärisch Ci ...

                                               

Bullet Time

Bullet Time bezeichnet in der Filmkunst einen photogrammetrischen Spezialeffekt, bei dem der Eindruck einer Kamerafahrt um ein in der Zeit eingefrorenes Objekt herum entsteht. Er macht schnelle Geschehnisse, wie zum Beispiel fliegende Pistolenkug ...

Wörterbuch

Übersetzung