Топ-100 ⓘ Enzyklopädie. Schon gewusst? Seite 458

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Ehemündigkeit

Der Eintritt der Ehemündigkeit ist seit 1996 mit dem neuen Mündigkeitsalter von 18 Jahren identisch. Vorher lag das Mündigkeitsalter bei 20 Jahren und die Ehemündigkeit bei 20 Jahren für Männer und 18 Jahren für Frauen, wobei das Alter beim Vorli ...

                                               

Eherecht

Das Eherecht ist das Teilgebiet des Familienrechts der Rechtsnormen, die sich auf Inhalt, Abschluss und Auflösung der Ehe sowie das Verhältnis der Ehegatten zueinander beziehen. Das Rechtsgebiet umfasst Klärung der ehelichen Rechte und Pflichten, ...

                                               

Entscheidungssammlung zum Familienrecht

Entscheidungssammlung zum Familienrecht, EzFamR, heißt eine Loseblatt-Sammlung im Luchterhand Fachverlag. Sie umfasst 12.906 Seiten. Die Sammlung beinhaltet Entscheidungen der obersten und oberen Gerichte im Familienrecht. Die Entscheidungen seit ...

                                               

Erwachsenenschutzrecht

Als Erwachsenenschutzrecht wird im deutschsprachigen Rechtsbereich die Summe der gesetzlichen Regelungen bezeichnet, die den Schutz und die Fürsorge von volljährigen Personen beinhaltet, die gesundheitliche Beeinträchtigungen haben, welche sie da ...

                                               

Erwerbsobliegenheit

Erwerbsobliegenheit bezeichnet im deutschen Recht die Obliegenheit, seine Möglichkeiten zur Erzielung von Einkünften durch Einsatz der eigenen Arbeitskraft auszunutzen.

                                               

Erziehungsrecht

Unter dem Begriff Erziehungsrecht werden rechtliche Regelungen zusammengefasst, die Erziehung und alltägliche Pflege und Versorgung von Minderjährigen berühren. In einem engeren Sinne versteht man unter Erziehungsrecht zunächst das Recht von Elte ...

                                               

Europäisches Übereinkommen über die Adoption von Kindern

Das Europäische Übereinkommen über die Adoption von Kindern ist eine vom Europarat am 24. April 1967 verabschiedete Konvention mit dem Ziel, einen verbindlichen europäischen Rechtsrahmen für den Umgang mit Adoptionsfällen zu schaffen und die dies ...

                                               

Europäisches Sorgerechtsübereinkommen

Das Europäische Übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen über das Sorgerecht für Kinder und die Wiederherstellung des Sorgeverhältnisses, kurz Europäisches Sorgerechtsabkommen, wurde am 20. Mai 1980 vom Europarat be ...

                                               

Familienbonus Plus

Der Familienbonus Plus ist eine von der Bundesregierung Kurz I beschlossene Steuerentlastung in Form eines Steuerabsetzbetrages für Familien in Österreich.

                                               

Familienrechtspsychologisches Gutachten

Das familienrechtspsychologische Gutachten ist ein psychologisches Gutachten, mit dem Ziel, Familiengerichte im juristischen Entscheidungsprozess zu unterstützen. In der Regel geht es um Fragestellungen, die das Kindeswohl betreffen, insbesondere ...

                                               

Familienzusammenführung

Die Familienzusammenführung oder der Familiennachzug ist ein Zuzug von Familienangehörigen zu einer Person, die sich bereits im Zielland aufhält oder gemeinsam mit den Familienangehörigen zuziehen will, zum Zwecke der Herstellung oder Aufrechterh ...

                                               

Geburtsbrief

Ein Geburtsbrief ist eine Urkunde, mit der die eheliche Abstammung des Geborenen bestätigt wurde. Er wurde in der frühen Neuzeit insbesondere von den Zünften von jedem Auswärtigen verlangt, der ein Handwerk in der Stadt erlernen oder ausüben woll ...

                                               

Geburtsurkunde

Die Geburtsurkunde ist eine amtliche Bescheinigung über die Geburt einer Person – mit Vorname, Familienname, Geschlecht, Datum und Ort der Geburt, welche aus dem Geburtsregister des Geburtsortes erstellt wird. Außerdem werden die im Zeitpunkt der ...

                                               

Geschlechtsverkehr

Geschlechtsverkehr, Koitus, Kopulation, Kohabitation oder Beischlaf) bezeichnet im traditionellen Verständnis die heterosexuelle Vereinigung zweier Sexualpartner, bei der Mann den erigierten Penis in die Vagina der Frau einführt – den Vaginalverk ...

                                               

Gesetzliches Zusammenwohnen

Das gesetzliche Zusammenwohnen ist in Belgien eine rechtlich anerkannte Lebensgemeinschaft. Das Gesetz zur Einführung des gesetzlichen Zusammenwohnens vom 23. November 1998 wurde am 2. März 2000 im Belgischen Staatsblatt veröffentlicht. Neben dem ...

                                               

Gütergemeinschaft (Ehe)

Bei der Gütergemeinschaft handelt es sich um einen Güterstand, der bei manchen Ehen und eingetragenen Partnerschaften zur Anwendung kommt. Sie ist ursprünglich im kontinentaleuropäischen Rechtskreis beheimatet, findet sich neuerdings aber auch in ...

                                               

Heiratserlaubnis

Eine Heiratserlaubnis ist die Zustimmung eines Dritten zur Eheschließung. Die Geschichte weist unterschiedliche Erscheinungsformen der Notwendigkeit der auch als Heiratslizenzen bezeichneten Erlaubnis auf.

                                               

Interdisziplinäre Zeitschrift für Familienrecht

Die Interdisziplinäre Zeitschrift für Familienrecht ist eine österreichische juristische Fachzeitschrift für Familienrecht. Sie erscheint seit 2006 im Linde Verlag in Wien ISSN 1819-3889. Die Auflage beträgt 1500 Exemplare, die Zeitschrift ersche ...

                                               

In-vitro-Fertilisation

Die In-vitro-Fertilisation – lateinisch für "Befruchtung im Glas" – ist eine Methode zur künstlichen Befruchtung. Sie wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren von Robert Edwards, der 2010 dafür den Nobelpreis für Medizin erhielt, und Patrick Stepto ...

                                               

Kindesinteresse

Der Begriff Kindesinteresse nach der Definition der Vereinten Nationen legt grundsätzliche Standards zum Schutz des Kindes fest und betont die Notwendigkeit, dass bei allen Maßnahmen staatlicher und privater Institutionen, die Kinder und Jugendli ...

                                               

Kindesmisshandlung

Kindesmisshandlung ist Gewalt gegen Kinder oder Jugendliche. Es handelt sich um eine besonders schwere Form der Verletzung des Kindeswohls. Unter dem Begriff Kindesmisshandlung werden physische als auch psychische Gewaltakte, sexueller Missbrauch ...

                                               

Kindesunterhalt

Kindesunterhalt ist der Unterhalt, den Erziehungsberechtigte gegenüber ihren Kindern leisten. Die Verpflichtung der Eltern, neben Obsorge und Erziehung auch für den Lebensbedarf von Kindern, die sich nicht selbst versorgen können, ist Ausdruck de ...

                                               

Kindschaftsrecht

Das Kindschaftsrecht ist eine Zusammenfassung der Rechtsnormen, die das Eltern-Kind-Verhältnis betreffen. Grundlagen des Kindschaftsrechts sind Rechtsgrundsätze der Grundgesetze der einzelnen Staaten und internationale Übereinkünfte sowie zwische ...

                                               

Kindschaftsrechtliche Praxis

Kindschaftsrechtliche Praxis, kurz KindPrax, war eine deutsche juristische Fachzeitschrift für das Familienrecht. Herausgeber war die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung; der Verlag der Bundesanzeiger Verlag in Köln. Sie erschien monatlich mit ...

                                               

Kirchliche Trauung

Als kirchliche Trauung wird die Schließung einer Ehe nach dem vorgeschriebenen Ritus einer Kirche bezeichnet. Sie findet in aller Regel vor einem Geistlichen statt. In einigen Ländern kann die bürgerliche Eheschließung mit der kirchlichen Feier z ...

                                               

Kommission für Europäisches Familienrecht

Die Kommission für Europäisches Familienrecht ist eine wissenschaftliche Initiative, die am 1. September 2001 in Utrecht gegründet wurde. Die CEFL repräsentiert 22 Rechtsordnungen und setzt sich aus einem Organisationskomitee und einer Expertengr ...

                                               

Hauszucht

Die Hauszucht war von der Antike bis in das 19. Jahrhundert ein Mittel der Strafe und Erziehung, eine Maßnahme der Züchtigung in der christlichen Familie und ein Strafrecht in der Feudalherrschaft. Sie stand unter der Prämisse, dass jede Art der ...

                                               

Körperstrafe

Die Körperstrafe ist eine seitens der jeweils einschlägigen Rechtsordnung gebilligte Strafe, die gegen die körperliche Unversehrtheit einer Person gerichtet ist. Körperstrafen fügen in beabsichtigter Weise vorübergehende körperliche Schmerzen zu. ...

                                               

Kuckuckskind

Kuckuckskind bezeichnet ein Kind, dessen Vater nicht sein biologischer Vater ist, weil die Mutter es mit einem anderen Mann zeugte und das Kind und seinen sozialen Vater im Glauben ließ, miteinander blutsverwandt zu sein. Der Ausdruck ist abgelei ...

                                               

Lebensgemeinschaft

Unter einer Lebensgemeinschaft versteht man im deutschen juristischen Jargon das auf Dauer angelegte Zusammenleben von Sexualpartnern in einem Privathaushalt. Umgangssprachlich dagegen bezeichnet der Ausdruck "Lebensgemeinschaft" meist eine nicht ...

                                               

Leihmutter

Eine Leihmutter ist eine Frau, die für die Dauer einer Schwangerschaft ihre Gebärmutter für eine fremde befruchtete Eizelle zur Verfügung stellt, sie also "verleiht", um anstelle einer anderen Person, der genetischen Mutter, ein Kind auszutragen. ...

                                               

Liste von Zeitschriften im Familienrecht

Die Liste von Zeitschriften im Familienrecht führt erscheinende und ehemals erschienene Fachzeitschriften im Familienrecht auf. Zu den Themenbereichen des Familienrechts zählen das Kindschaftsrecht, das Unterhaltsrecht, das Scheidungsrecht sowie ...

                                               

Mikrokanonik

Als Mikrokanonisches Ensemble bezeichnet man ein Ensemble gleicher abgeschlossener thermodynamischer Systeme mit konstanter innerer Energie U, Volumen V und Teilchenzahl N ohne Austausch mit der Umgebung.

                                               

Munt

Mund oder Munt, f., auch Muntgewalt, bedeutet "schutz, Schirm, Vormundschaft" und ist ein zentraler Begriff im Personenrecht des Mittelalters. Es bezeichnet die "Gewalt eines Muntherrn über einen spezifischen Personenkreis der Hausgemeinschaft".

                                               

Mutterschaftsanerkennung

Eine Mutterschaftsanerkennung ist eine Erklärung einer Frau, die zur rechtlichen Herstellung eines Verwandtschaftsverhältnisses zwischen ihr und dem von ihr geborenen Kind führt. Das Instrument der Mutterschaftsanerkennung ist nur in wenigen Länd ...

                                               

Namensrecht

Unter Namensrecht wird sowohl die Gesamtheit der Vorschriften verstanden, die regeln, welchen Namen eine Person zu führen berechtigt ist, und die Voraussetzungen einer bürgerlichen oder öffentlich-rechtlichen Namensänderung festlegen als auch das ...

                                               

Online-Scheidung

Online-Scheidung oder Internet-Scheidung ist eine Bezeichnung für eine Scheidung, bei der die Korrespondenz zwischen Antragsteller und seinem Verfahrensbevollmächtigten online erledigt wird. Persönliche Anwaltsbesuche werden dadurch weitgehend üb ...

                                               

Personenstand

Personenstand oder – schweizerisch – Zivilstand ist die sich aus den Merkmalen des Familienrechts ergebende Stellung einer Person innerhalb der Rechtsordnung einschließlich ihres Namens. Sie werden im Personenstandsfall, gewissen amtlich relevant ...

                                               

Scheidebrief

Der Scheidebrief ist im Judentum das Dokument, das der Ehemann der Ehefrau überreicht, womit er die Scheidung vollzieht. Religiöse Grundlage ist. In Mischna und Talmud werden die Ehescheidung und ihre Formalien im Traktat Gittin behandelt. Im Jud ...

                                               

Scheidungsformel

Die Scheidungsformel ist eine Methode aus der mathematischen Verhandlungstheorie der gerechten Aufteilung, um Güter neidfrei zwischen zwei Personen oder Gruppierungen aufzuteilen. Der Algorithmus zur fairen Teilung Adjusted Winner geht auf Steven ...

                                               

Scheidungsrate

Die Scheidungsrate gibt das Verhältnis zwischen Ehescheidungen und Eheschließungen an. Man unterscheidet zwischen zwei Berechnungsverfahren: Man setzt sämtliche Eheschließungen und sämtliche Ehescheidungen in einem bestimmten Zeitraum ins Verhält ...

                                               

Schutz von Ehe und Familie

Der Schutz von Ehe und Familie wird weltweit in den verschiedenen Rechtsordnungen geregelt. Die Regelungen finden sich in den Verfassungen und Gesetzen der jeweiligen Staaten sowie in internationalen Absprachen.

                                               

Social Freezing

Social Freezing bezeichnet das vorsorgliche Einfrieren von unbefruchteten Eizellen ohne medizinischen Grund. Diese Möglichkeit gibt Frauen, die sich ihren Kinderwunsch derzeit nicht erfüllen können, größere Chancen auf eine Schwangerschaft jensei ...

                                               

Sterbeort

Der Sterbeort gehört zu den biografischen Eckdaten und bezeichnet den geographischen Ort, an oder bei dem eine Person gestorben ist. Er wird dem Sterbedatum stets nachgestellt, beispielsweise "† 1902 in Lemberg" oder "gest. 1902 in Lemberg". In D ...

                                               

Taschengeld für Kinder und Jugendliche

Das Taschengeld für Kinder und Jugendliche ist ein regelmäßiger Geldbetrag zur persönlichen Verfügung eines Kindes, Jugendlichen oder Heranwachsenden. Es dient der Erfüllung individueller Wünsche und hat den allgemeinpädagogischen Zweck, junge Me ...

                                               

Todeserklärung

Rechtliche Grundlage für die Todeserklärung ist in Deutschland das Verschollenheitsgesetz VerschG und in Österreich das Todeserklärungsgesetz TEG, die beide auf dem "Reichsgesetz über die Verschollenheit, die Todeserklärung und die Feststellung d ...

                                               

Handschuhehe

Eine Trauung per Stellvertreter ist eine Eheschließung, die formgültig vollzogen wird, obwohl einer der Brautleute bei der Trauung nicht persönlich zugegen ist. Ein Stellvertreter des abwesenden Partners gibt dabei per procurationem in dessen Nam ...

                                               

Trennungs- und Scheidungsmediation

Anfang der 80er Jahre wurde in den USA, als erstes ausgearbeitetes Mediationsmodell, die "Scheidungsmediation" eingeführt. Bei Trennung und Scheidung kommt es häufig zu einem ausgeprägten Konflikt zwischen den Noch-Ehepartnern. So müssen neben ök ...

                                               

Unterhalt

Der Rechtsbegriff Unterhalt bezeichnet die gesetzliche oder vertragliche Verpflichtung eines Rechtssubjekts, die Existenz eines anderen Menschen ganz oder teilweise zu sichern. Der Begriff Alimente steht in diesem Zusammenhang für finanzielle Unt ...

                                               

Wechselmodell

Als Wechselmodell, Pendelmodell oder Paritätische Doppelresidenz werden Regelungen zur Betreuung gemeinsamer Kinder bezeichnet, wenn diese nach einer Trennung ihrer Eltern in beiden Haushalten maßgeblich wohnen. Lebt das Kind zu annähernd gleiche ...

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Übersetzung